Nicht nur das Gedächtnis, sondern der ganze Arbeitsbereich. Dieser Leitfaden zeigt für jeden Objekttyp den kürzesten belastbaren Weg von Langdock nach nuwacom, benennt offen, was technisch nicht übertragbar ist, und liefert für jeden dieser Fälle einen konkreten manuellen Ersatzweg.
Ein Plattformwechsel scheitert selten an fehlenden Daten, sondern fast immer an zu vielen.
Wer versucht, jeden Chat, jede Datei und jede Konfiguration mitzunehmen, erzeugt im neuen System eine Halde, in der das Wesentliche nicht mehr auffindbar ist. Der wirtschaftliche Wert eines Arbeitsbereichs liegt nicht in seiner Historie, sondern in dem, was daraus destilliert wurde: den Instruktionen, die gut funktionieren, den Skills, die Arbeit abnehmen, den Referenzdokumenten, auf die wiederholt zugegriffen wird, und dem Profilwissen über Person und Unternehmen, das jede Antwort präziser macht.
Deshalb folgt dieser Leitfaden einem einfachen Prinzip: Es wird nicht alles migriert, sondern alles bewertet und dann das Wertvolle vollständig migriert.
Beide Plattformen besitzen APIs, aber sie sind nicht füreinander gebaut. Langdock liefert Daten nur auf Anforderung heraus und ausschließlich an einen Client mit API-Schlüssel. nuwacom nimmt Daten entgegen, über die Oberfläche oder über einen Asset-Endpunkt. Zwischen beiden steht zwangsläufig eine Zwischenstation, und genau diese ist das eigentliche Steuerungsinstrument der Migration.
Herausgabe nur auf Anforderung, mit API-Schlüssel oder über die Oberfläche. Kein Push nach außen.
Hier entsteht die Struktur, die später in nuwacom erscheint. Der wichtigste Schritt.
Nimmt ganze Ordnerbäume per Drag-and-drop an. Alternativ per Asset-Endpunkt.
Weil nuwacom komplette Ordnerstrukturen inklusive Unterordner übernimmt, wird die Ordnung im lokalen Ordner unmittelbar zur Ordnung im Zielsystem. Deshalb lohnt hier ein sorgfältiger Moment.
Diese Frage liegt nahe, und die Antwort lautet klar: nein, nicht auf sinnvolle Weise. Vier Gründe sprechen dagegen, und sie sind alle dokumentiert.
Langdock unterbindet Anfragen mit Browser-Herkunft bewusst, um API-Schlüssel zu schützen. Ein Systemprompt in einer nuwacom-Sitzung agiert im Browser-Kontext und könnte die Langdock-API damit nicht erreichen.
Ein Systemprompt ist Text. Ohne ein konfiguriertes Werkzeug kann ein Sprachmodell keine authentifizierte Anfrage an ein anderes System stellen, egal wie präzise die Anweisung formuliert ist.
Für Chatverläufe, Memory-Einträge, Workflows und die Promptbibliothek existiert in Langdock keine Schnittstelle. Selbst mit gültigem Schlüssel wäre das Wichtigste nicht abrufbar.
Langdock stellt zwar einen MCP-Server bereit, dieser exponiert jedoch ausschließlich Agenten als aufrufbare Werkzeuge, nicht die dahinterliegenden Datenbestände. Zum Export taugt er nicht.
Genau weil MCP ein Nutzungskanal ist, lässt sich ein Langdock-Agent mit angehängter Wissensdatenbank während der Parallelphase aus nuwacom heraus befragen. Das ist eine elegante Brücke, um während der Umstellung nicht den Zugriff auf noch nicht migriertes Wissen zu verlieren. Es ersetzt keine Migration, weil die Daten weiterhin bei Langdock liegen, verschafft aber Zeit für einen geordneten Wechsel.
Diese Übersicht ordnet jeden Objekttyp seinem besten Übertragungsweg zu und benennt den realistischen Aufwand. Sie ist die Landkarte für alles, was folgt.
| Objekt | Weg aus Langdock heraus | Weg in nuwacom hinein | Aufwand | Charakter |
|---|---|---|---|---|
| Skills | Skills-API oder Kopie der SKILL.md aus der Detailansicht |
Skills → Add Skill → Upload a Skill | niedrig | verlustfrei 1:1 |
| Dateien | Library → Recent Files → Listenansicht → Sammel-Download | Wissensdatenbank: Ordner per Drag-and-drop oder Asset-API | niedrig | Struktur bleibt |
| Datei-Inventar | Knowledge-Folder-API, Listenabruf je Wissensdatenbank | begleitendes Manifest als Markdown oder CSV | niedrig | Kontrollinstrument |
| Agenten | Agent-API liefert die vollständige Konfiguration als JSON | Agent neu anlegen, Instruktionen einsetzen | mittel | Konfiguration ja, Anbindungen neu |
| Profilwissen | MEGA Prompt und Zusatz-Prompts A bis D | Markdown-Datei in die Wissensdatenbank | mittel | separat gelöst |
| Promptbibliothek | kein Export, Prompt-Text manuell kopieren | Prompts → Create prompt, Variablensyntax anpassen | mittel | Auswahl statt alles |
| Workflows | kein Export, Ablauf als Bauanleitung beschreiben | Beschreibung in den Chat geben, Workflow wird generiert | mittel | Neubau mit Rückenwind |
| Integrationen | nicht übertragbar, Zugriffstoken sind gebunden | manuell neu verbinden und autorisieren | mittel | zwingend manuell |
| Chatverläufe | kein Export, keine Chat-API vorhanden | nur als verdichtete Wissens-Extrakte | hoch | bewusst nicht migrieren |
| Custom Instructions | Einstellungen einsehen und kopieren | Workspace Settings → AI Guardrails | niedrig | wird oft übersehen |
| Projekte | Projektinstruktionen kopieren | nuwacom Projects mit eigenen Guardrails | niedrig | manuell, schnell |
Die Etappen sind nicht beliebig vertauschbar. Zugänge müssen vor allen Abrufen bestehen, Dateien vor den Agenten wandern, die auf sie verweisen, und die Guardrails sollten früh gesetzt sein, weil alles Folgende in ihrem Rahmen arbeitet.
Bevor irgendetwas exportiert wird, entsteht eine Liste dessen, was überhaupt existiert. Diese Liste beantwortet danach eine einzige, entscheidende Frage pro Eintrag: Wurde das in den letzten Monaten tatsächlich genutzt?
Für Agenten und Projekte lässt sich diese Frage objektiv beantworten, denn die Usage-Export-Funktion liefert Nutzungsdaten zu Nutzern, Agenten, Modellen, Projekten und API-Schlüsseln als CSV oder JSON. Damit erhältst Du eine belastbare Rangliste statt eines Bauchgefühls. Alles, was seit Monaten unberührt liegt, wird nicht migriert, sondern nur in der Inventurliste vermerkt. Diese Liste ist selbst ein wertvolles Dokument und gehört später mit in die neue Wissensdatenbank, weil sie festhält, was bewusst zurückgelassen wurde.
Ein API-Schlüssel entsteht in Langdock unter den Workspace-Einstellungen im Bereich Products bei der API-Konfiguration. Beim Anlegen werden die Berechtigungsbereiche gewählt. Auf der Zielseite erstellst Du parallel einen nuwacom-Schlüssel unter Workspace Settings im Bereich API Keys. Beides ist Administratoren vorbehalten.
Ein gültiger API-Schlüssel allein genügt nicht. Agenten und Wissensdatenbanken müssen ausdrücklich mit dem Schlüssel geteilt werden, sonst antwortet die Schnittstelle mit einer Zugriffsverweigerung, obwohl alles korrekt konfiguriert erscheint. Diese Freigabe kann nur ein Administrator erteilen.
Skills sind der erfreulichste Teil der Migration, weil beide Plattformen dasselbe Dateiformat verwenden. Langdock beschreibt einen Skill als Markdown-Datei mit einem YAML-Kopf, gefolgt vom Instruktionstext. nuwacom akzeptiert beim Anlegen eines Skills exakt diese Formate:
Upload a Skill — Import an existing Skill file in one of the supported formats (SKILL.md, .zip, or .skill)
Damit sind Skills ohne Nachbau eins zu eins übertragbar. Sogar die Grenzwerte stimmen überein: In beiden Systemen sind zwanzig Skills pro Nutzer gleichzeitig aktiv, und der Instruktionstext darf fünfzigtausend Zeichen umfassen. nuwacom erlaubt sogar größere Begleitdateien, sodass in dieser Richtung keine Grenze verletzt wird.
SKILL.md mit YAML-Kopf aus Name, Slug und Beschreibung ablegenSKILL.md muss im Wurzelverzeichnis liegenDie Beschreibung ist in beiden Systemen der Auslöser, an dem das Modell erkennt, wann ein Skill greifen soll. Wenn ein Skill in Langdock schon unzuverlässig ansprang, lag das fast immer an einer vagen Beschreibung. Schärfe sie beim Umzug mit konkreten Auslösephrasen, statt den Fehler mitzunehmen.
Für Dateien existiert ein überraschend bequemer Weg, der ohne jede Programmierung funktioniert. Der Bereich Recent Files in der Library zeigt alle Dateien des Arbeitsbereichs, unterteilt nach Herkunft in selbst erzeugte, hochgeladene und aus Integrationen importierte. Er bietet Filter nach Dateityp, Zeitraum und Herkunft sowie Stapelaktionen: In der Listenansicht wählt ein Klick auf das Kopfkästchen alle sichtbaren Dateien aus, eine weitere Schaltfläche erweitert die Auswahl auf sämtliche Treffer, und ein Sammel-Download liefert alles auf einmal.
Erzeugte Dokumente lassen sich dabei als Word, PDF oder Markdown herunterladen. Markdown ist für den Import in eine Wissensdatenbank die beste Wahl, weil die Struktur erhalten bleibt und die Datei ohne Konvertierungsverlust zerlegbar ist.
Erstens erscheinen Dateien, die in Folders liegen, und solche, die nur innerhalb von Workflows existieren, nicht in Recent Files. Sie müssen separat geholt werden.
Zweitens lassen sich Dateien aus einer Wissensdatenbank nicht per API herunterladen. Die Schnittstelle liefert nur Metadaten und automatisch erzeugte Zusammenfassungen, aber keinen Inhaltsabruf. Deshalb ist der Weg über die Oberfläche hier maßgeblich.
Drittens gelten bei der Umwandlung einer Wissensdatenbank in einen Ordner die niedrigeren Ordnergrenzen von hundert Dateien und zweihundertfünfzig Megabyte. Zudem ist die Umwandlung blockiert, solange die Wissensdatenbank noch mit API-Zugriffen, Assistenten, Chats oder Automatisierungen verbunden ist.
Die nuwacom-Wissensdatenbank verarbeitet neben Text, Markdown, PDF und Office-Dokumenten auch Tabellen, Bilder und Audiodateien und nimmt komplette Ordnerbäume inklusive Unterordner an. Langdock-Wissensdatenbanken waren auf textbasierte Formate beschränkt. Der Umzug erweitert hier also die Möglichkeiten.
Wer den Vorgang wiederholbar machen will, nutzt den Asset-Endpunkt. Er akzeptiert neben Space-Kennung und Datei auch ein Pfad-Feld als Ordnerarray sowie eigene Metadaten. Besonders angenehm: Der Endpunkt meldet, ob eine Datei neu angelegt wurde oder schon existierte. Der Vorgang ist damit gefahrlos wiederholbar und erzeugt keine Duplikate.
Für Agenten liefert die Agent-API die vollständige Konfiguration der veröffentlichten Version. Die Antwort enthält Name, Beschreibung, das Feld mit dem eigentlichen Systemprompt, das Modell, die Temperatur, die Gesprächseinstiege, den Eingabetyp sowie die Schalter für Websuche, Bildgenerierung und erweitertes Denken. Die Agenten-Kennung findest Du in der Adresszeile, wenn Du einen Agenten zum Bearbeiten öffnest.
In nuwacom legst Du den Agenten neu an, wahlweise aus einer Vorlage, mit KI-Unterstützung oder von Null. Die Konfigurationsfelder entsprechen den Langdock-Feldern weitgehend, sodass der Systemprompt unverändert einsetzbar ist. nuwacom empfiehlt für Instruktionen eine Gliederung nach Aufgabe, Handlung, Antwortregeln und Ziel. Lässt sich ein übernommener Prompt mühelos in dieses Raster bringen, ist das eine gute Gelegenheit zur Aufräumarbeit.
Anhänge erscheinen nur als Kennungen, weshalb die Dateien separat aus Recent Files kommen müssen. Aktionen und Integrationen tragen arbeitsbereichsspezifische Kennungen und sind neu zu konfigurieren. OAuth-Verbindungen sind grundsätzlich nicht per Schnittstelle übertragbar. Formularfelder sind unvollständig beschrieben, sodass Feldtypen, Auswahloptionen und Dateitypbeschränkungen von Hand nachzubauen sind. Gesprächsverläufe wandern ohnehin nicht mit.
Die Langdock-Promptbibliothek besitzt keinen Export. Prompts müssen einzeln kopiert werden, was den Blick zwangsläufig auf die Frage lenkt, welche Prompts diesen Aufwand wert sind. Erfahrungsgemäß ist das eine kleine Minderheit, und genau darin liegt die Chance: Der Umzug ist die beste Gelegenheit, eine über Jahre gewachsene Sammlung auf die tatsächlich genutzten Stücke zu reduzieren.
Langdock kennzeichnet Variablen mit doppelten geschweiften Klammern, nuwacom hingegen mit einfachen. Wer Prompts unverändert überträgt, erhält Platzhalter, die nicht als Eingabefelder erkannt werden. Die Umschreibung ist trivial, aber unverzichtbar.
Workflows sind in Langdock nicht exportierbar, und selbst wenn sie es wären, ließe sich das Ergebnis nicht importieren, weil nuwacom ein eigenes Format verwendet. Innerhalb von nuwacom existiert zwar ein Austauschweg, bei dem ein Workflow als JSON heruntergeladen und von anderen Nutzern wieder hochgeladen wird, doch dieser Weg beginnt erst in nuwacom.
Die gute Nachricht ist, dass der Neubau kaum Aufwand kostet, wenn man ihn richtig angeht. nuwacom kann einen mehrstufigen Workflow aus einer Beschreibung im Chat automatisch erzeugen und stellt ihn danach im visuellen Builder zur Feinjustierung bereit. Der effizienteste Weg besteht daher darin, jeden erhaltenswerten Ablauf einmal sauber in Prosa zu beschreiben und diese Beschreibung in den nuwacom-Chat zu geben.
Die in Prosa beschriebenen Abläufe sind gleichzeitig Bauanleitung und Dokumentation. In Langdock existierte diese Dokumentation vermutlich nirgends. Nach dem Umzug liegt sie vor und macht jede künftige Änderung nachvollziehbar.
Zum Abschluss folgen die Elemente, die häufig vergessen werden, obwohl sie die Antwortqualität am unmittelbarsten prägen. Was in Langdock als Custom Instructions oder Workspace-Beschreibung hinterlegt ist, gehört in nuwacom in die AI Guardrails der Workspace-Einstellungen. Wird dieser Schritt übersprungen, verhält sich die neue Plattform generisch, obwohl alles andere korrekt migriert wurde.
Integrationen und OAuth-Verbindungen müssen ausnahmslos manuell neu eingerichtet werden. Das ist eine Sicherheitseigenschaft, denn Zugriffstoken sind absichtlich nicht portierbar. Notiere daher vorab, welche Verbindungen bestanden und wer sie freigegeben hatte. Diese Liste wird zur Abarbeitungsliste im neuen System.
Für einen typischen Arbeitsbereich mit einer Handvoll Skills, wenigen aktiven Agenten und einem überschaubaren Dateibestand ist die Migration an zwei konzentrierten Arbeitstagen zu schaffen.
| Nr. | Schritt | Aufwand | Abhängigkeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Inventur und Priorisierung | 1–2 Stunden | keine |
| 2 | Zugänge und Freigaben | 30 Minuten | Administratorrechte in beiden Systemen |
| 3 | Profilwissen exportieren | 1–2 Stunden | MEGA Prompt und Zusatz-Prompts |
| 4 | Skills übertragen | 15 Minuten je Skill | Schritt 2 |
| 5 | Dateien übertragen | 1–3 Stunden | Schritt 1 für die Struktur |
| 6 | Guardrails setzen | 30 Minuten | keine |
| 7 | Agenten nachbauen | 20–40 Minuten je Agent | Schritte 4 und 5 |
| 8 | Prompts übertragen | 2–3 Minuten je Prompt | keine |
| 9 | Workflows erzeugen | 30–60 Minuten je Workflow | Schritt 7 |
| 10 | Integrationen verbinden | je nach System | Administratorrechte |
Betreibe beide Plattformen nach der Migration zwei bis vier Wochen parallel und hole Nachzügler bei Bedarf, statt vorsorglich alles mitzunehmen. Was in dieser Zeit nie gebraucht wurde, brauchst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch danach nicht. Erst nach dieser Phase und nach der Lückenprüfung mit Prompt N2 sollte der Langdock-Zugang enden.
Vier Regeln genügen, um im neuen System Ordnung zu halten. Sie sind der eigentliche Kern dieses Leitfadens.
Was in Langdock über Monate nicht angefasst wurde, wird nicht migriert. Die Usage-Export-Daten machen diese Entscheidung überprüfbar statt willkürlich und ersparen die Diskussion mit dem eigenen Sammlerinstinkt.
Chatverläufe wandern nie wörtlich, sondern ausschließlich als thematische Wissens-Extrakte. Ein Jahr Rohprotokolle in einer Wissensdatenbank verschlechtert die Trefferqualität, weil die semantische Suche dann auf Gesprächsrauschen statt auf Aussagen stößt.
Der lokale Migrationsordner ist die einzige Stelle, an der Ordnung entsteht. Da nuwacom Ordnerstrukturen mitsamt Unterordnern übernimmt, wird diese Ordnung unmittelbar zur Ordnung im Zielsystem.
Aus den Listenabrufen der Wissensordner-Schnittstelle entsteht eine Übersicht aller Dateien mit Name, Typ, Datum und automatisch erzeugter Zusammenfassung. Sie beantwortet später die Frage, ob etwas fehlt, ohne dass Du beide Systeme vergleichen musst.
Ehrlichkeit an dieser Stelle erspart Enttäuschungen mitten in der Migration. Für jeden Punkt existiert ein manueller Ersatzweg, und in Summe sind es wenige Stunden Handarbeit.
| Nicht übertragbar | Grund | Ersatzweg |
|---|---|---|
| Wörtliche Chatverläufe | Weder Exportfunktion noch Chat-Schnittstelle vorhanden; Freigabe nur an den Support | Verdichtung je Chat mit Prompt C, danach Konsolidierung mit Prompt D |
| Memory-Einträge | Nur über die Oberfläche zugänglich, keine Schnittstelle | Prompt A, ersatzweise Kopie aus dem Memory-Bereich der Kontoeinstellungen |
| Workflow-Definitionen | Kein maschineller Ausgang, zudem unterschiedliche Formate | Bauanleitung mit Prompt M4, Neuerzeugung im nuwacom-Chat |
| Promptbibliothek | Kein Export vorgesehen | Auswahl manuell kopieren, Variablensyntax mit Prompt M5 anpassen |
| OAuth- und Aktionskennungen | Arbeitsbereichsgebunden, aus Sicherheitsgründen nicht portierbar | Integrationen einzeln neu verbinden und autorisieren |
| Dateien aus Wissensdatenbanken per API | Schnittstelle liefert nur Metadaten und Zusammenfassungen | Umwandlung in einen Ordner oder Sammel-Download über Recent Files |
| Nutzungsstatistiken und Auditprotokolle | Exportierbar, aber im Zielsystem nicht einspeisbar | Als CSV archivieren, nur zur Priorisierung nutzen |
Sieben Prompts begleiten die acht Etappen. Fünf laufen in Langdock, zwei in nuwacom. Alle stehen im Volltext bereit und sind einzeln kopierbar.
| Prompt | Zweck | Plattform | Wann einsetzen |
|---|---|---|---|
| M1 | Inventur des Arbeitsbereichs | Langdock | zu Beginn, vor allen Entscheidungen |
| M2 | Skills als SKILL.md ausgeben | Langdock | in einem Chat mit aktiven Skills |
| M3 | Agentenkonfiguration dokumentieren | Langdock | je Agent, im jeweiligen Agentenchat |
| M4 | Workflow als Bauanleitung beschreiben | Langdock | je erhaltenswertem Workflow |
| M5 | Prompts für die Übertragung aufbereiten | Langdock | einmalig für die ausgewählten Prompts |
| N1 | Importierten Bestand aktivieren | nuwacom | nach dem Upload in die Wissensdatenbank |
| N2 | Migrationslücken prüfen | nuwacom | nach zwei bis vier Wochen Parallelbetrieb |
Kinside ist offizieller Implementierungspartner von nuwacom und begleitet Unternehmen von der Auswahl über die Migration bestehender KI-Wissensbestände bis zur produktiven Nutzung und zur didaktischen Befähigung der Teams.